Vietnam

Reise-Etappenziel:
Phong Nha-Ke Bang / National Park

 
Phong Nha - Ke Bang heißt das Naturschutzgebiet in Zentral-Vietnam, für das sich der Zoo Köln seit 1999 einsetzt. Es ist von schroffen Kalkformationen geprägt und nur schwer zugänglich.

Diesem Umstand ist es zu verdanken, dass es in Phong Nha - Ke Bang noch größere Urwaldreste gibt. Hier findet sich das wichtigste noch existierende Verbreitungsgebiet des Hatinh-Languren. Die Aufsehen erregenden Neuentdeckungen der letzten Jahre - das Saola- oder Vu Quang-Rind, sowie der Riesenmuntjak - kommen ebenfalls in diesem Gebiet vor. Auch der Malaienbär, für dessen Schutz sich der Zoo Köln auch in Indonesien einsetzt, ist hier regelmäßig anzutreffen.

Projektpartner auf vietnamesischer Seite ist die Naturschutzbehörde der Universität von Hanoi. Der Leiter des Instituts, Professor Vo Quy, ist einer der anerkanntesten Wissenschaftler Vietnams und der wohl prominenteste Naturschützer des Landes. Mit ihm hat der Zoo Köln die ersten Projektschritte vereinbart. Dazu gehört die Ausbildung von Wildhütern, die Beschaffung von Transportmitteln und Ausrüstung, sowie ein Forschungsprogramm. Bei der Bestandserfassung der Tier- und Pflanzenarten in Phong Nha - Ke Bang wirkt der Zoo Köln selbst mit. Bereits bei der ersten Feldexkursion stieß das Kölner Team auf eine bisher noch nicht beschriebene Schlangenart. Doch die Erfassung der Artenvielfalt und die Absicherung des Schutzgebietes sind nur eine Aufgabe des Vorhabens. Die unmittelbare Einbindung der lokalen Bevölkerung in das Naturschutzprojekt ist ein wichtiges weiteres Ziel.

Links zu Phong Nha-Ke Bang / National Park
 

Das Regenwaldschutzprojekt des Kölner Zoo in Vietnam
Mit der Planung des neuen Regenwaldhauses, dem REGENWALD, entschloss sich der Zoo Köln, sein internationales Naturschutzengagement weiter auszubauen: Zum ersten Mal geht der Zoo eine Partnerschaft für ein ganzes Naturschutzgebiet ein.

  WDR: Zoo Köln - Biotopschutz in Vietnam
"Wir engagieren uns gerade in diesem Gebiet," so der Kölner Zoologe Theo Pagel, "weil es so vielversprechend ist. Gerade, was die Artenvielfalt angeht." Allein neun verschiedene Affenarten leben hier, in Vietnams größtem Karstwald. Noch immer werden neue Tiere entdeckt, sogar große Säuger, noch immer sind die zerklüfteten Hänge für Menschen schwer zugänglich.
  WDR: Fotogalerie zur Phong Nha-Ke Bang
... eine der letzten unberührten Landschaften in Vietnam
  Unesco - World Heritage Sites
"The karst formation of Phong Nha-Ke Bang National Park has evolved since the Palaeozoic (some 400 million years ago) and so is the oldest major karst area in Asia..."
  UNEP - World Heritage Sites
In 1999 there were 80,500 domestic visitors and 900 international visitors. Phong Nha Cave is the principal visitor site, with a team of boatmen taking people into the cave. There is a guest house with 20 rooms near the Xuan Son ferry, where boats depart for the cave.
 

Vietnam Tourism - Infos
The area is considered a paradise for researchers and explorers of grottoes and caves, and Vietnamese and British scientists have so far surveyed 20 with a total length of 70km. Of them, 17 are in the Phong Nha area and three in the Ke Bang area.
Besides the grotto and cave systems, Phong Nha has the longest underground rivers, the largest caverns and passageways, the widest and prettiest sand banks, and the most astonishing rock formations in the world.

 

VietnamNet: The plunder of Phong Nha – Ke Bang
UNESCO is concerned for the health of the forest here. Illegal animal hunting, trapping and the logging are rife. One of the burning issues for Vietnam’s cultural and natural heritage sites is the imbalance between exploitation and protection.